Saldenbestätigung ⇒ Erklärung, Muster & Vorlage zum buchhalterischen Kontrollinstrument

Eine Saldenbestätigung ist der Nachweis über Salden (Übereinstimmung oder Differenzen) von Forderungen oder Verbindlichkeiten zwischen Geschäftspartnern. Sie dient der Abstimmung in der Buchhaltung und unterstützt Wirtschaftsprüfer bei der Prüfung des Jahresabschlusses.

Simone A. Mitgründerin der FreeFinance Buchhaltungssoftware, Entwicklung, Inhalt & Marketing
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Saldenbestätigung: Muster & kostenlose Vorlage

  • Zweck: Muster und Vorlage zur schnellen Erstellung einer Saldenbestätigung mit allen relevanten Angaben.

  • Format: Editierbare Word-Vorlage, ideal für PDF-Export und E-Mail-Versand.

  • Inhalt: Stichtag, Kontostand, Forderungen oder Verbindlichkeiten, Name und Adresse des Geschäftspartners.

  • Praxis: Einheitliches Muster erleichtert Abstimmung und reduziert Fehler bei Salden und Beträgen.

  • Nutzen: Klar strukturierte Felder sichern korrekte Angaben und erleichtern Rückfragen oder Bestätigungsanfragen.

  • Hinweis: Angaben prüfen, bevor das Dokument versendet oder zur Prüfung genutzt wird.

Das Muster erleichtert Unternehmen die Erstellung einer Saldenbestätigung, da alle wichtigen Felder bereits strukturiert vorgegeben sind. Dazu gehören:

  • Stichtag, Kontostand beziehungsweise Saldo, Angaben zum Geschäftspartner sowie eindeutige Zuordnung über Kontonummer oder Beleg.

  • Die Vorlage kann direkt ausgefüllt, als PDF gespeichert und per E-Mail versendet werden.

Eine klare Struktur reduziert Fehler bei Beträgen oder Daten und sorgt dafür, dass Prüfer und Mandanten Abstimmungen schneller nachvollziehen können.

Saldenbestätigung Vorlage: kostenloser Download

Damit alle erforderlichen Angaben vollständig und korrekt erfasst werden, nutzen Sie die strukturierte, kostenlose Vorlage im Word-Format. Die Datei ist direkt und ohne Anmeldung verfügbar:

Saldenbestätigung: Vorlage Download

Achten Sie stets darauf, dass alle notwendigen Angaben korrekt gemacht werden.

Saldenbestätigung – auf einen Blick

Die 7 wichtigsten Fakten zur Saldenbestätigung
Definition

Nachweis über den Saldo eines Geschäftspartners zu einem bestimmten Stichtag.

Funktion

Kontrolle von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Absicherung der Buchhaltung durch externe Bestätigung. Basis für Risikobewertung.

Inhalt

Angaben zu Name, Adresse, Kontonummer, Stichtag, Saldo sowie Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen und Rückmeldungen.

Adressaten

Debitoren, Kreditoren oder Banken je nach Bilanzposition und Prüfungsbedarf.

Buchhaltung

Nutzung in Debitorenbuchhaltung und Kreditorenbuchhaltung zur Abstimmung offener Posten und Klärung von Differenzen.

Prüfung

Wichtiger Bestandteil des internen Kontrollsystems (IKS) und regelmäßige Prüfungshandlung durch Wirtschaftsprüfer.

Bestimmungen

Keine gesetzliche Pflicht, jedoch relevant im Rahmen des § 317 HGB und der ordnungsgemäßen Buchführung gemäß GoBD.

Saldenbestätigung

Die Saldenbestätigung ist ein buchhalterisches Instrument und Dokument zur Abstimmung von Salden, also Forderungen oder Verbindlichkeiten zwischen Geschäftspartnern. Sie wird stichtagsbezogen erstellt und enthält zentrale Informationen wie Kontonummer, Saldenstand und die Höhe des bestätigten Betrags. Als Nachweis schafft sie Sicherheit in der Buchhaltung, unterstützt Abschlussprüfer im Rahmen der GoBD sowie der Buchführungspflicht nach § 238 HGB und § 239 HGB und dient als Prüfungshandlung gemäß § 317 HGB bei der Jahresabschlussprüfung.

Definition: Was ist eine Saldenbestätigung?

  • Zweck: Nachweis und Abstimmung von Salden zwischen Geschäftspartnern zum Stichtag.

  • Inhalt: Angaben zu Kontonummer, Saldenstand, Höhe des Betrags und Kontaktdaten.

  • Art: Schriftliches oder elektronisches Dokument als Grundlage für Prüfungsnachweise.

  • Praxis: Nutzung in Debitorenbuchhaltung und Kreditorenbuchhaltung zur Klärung offener Posten.

  • Prüfung: Wichtige Prüfungshandlung für Abschlussprüfer gemäß § 317 HGB.

  • Sicherheit: Bestätigung unterstützt die GoBD-konforme Buchführung und schafft nachvollziehbare Informationen.

Eine Saldenbestätigung ist ein schriftliches oder elektronisches Dokument, mit dem Unternehmen Salden (Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung) von Forderungen oder Verbindlichkeiten zum Stichtag mit Geschäftspartnern abstimmen.

  • Es enthält zentrale Informationen wie Kontonummer, Saldenstand und die Höhe des bestätigten Betrags.

In der Praxis kommt sie vor allem in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung zum Einsatz, um offene Posten zu überprüfen und Abweichungen schnell zu erkennen.

  • Sie dient als verlässlicher Nachweis für die Richtigkeit der Buchhaltungsdaten und schafft zusätzliche Sicherheit bei Abstimmungen.

Für Abschlussprüfer ist sie ein wichtiger Bestandteil der Prüfungshandlungen nach § 317 HGB. Sie unterstützt die Einhaltung der GoBD und trägt dazu bei, die Bilanzpositionen, Forderungen und Verbindlichkeiten korrekt zu bestätigen und zu dokumentieren.

Welche Arten der Saldenbestätigung gibt es?

  • Positive Bestätigung: Aktive Rückmeldung des Geschäftspartners zwingend erforderlich.

  • Negative Bestätigung: Rückmeldung nur bei Abweichung; Zustimmung gilt stillschweigend.

  • Einsatz: Auswahl nach Prüfungsrisiko, Höhe des Saldos und Stabilität des internen Kontrollsystems.

  • Praxis: Positive Variante für wesentliche Beträge, negative für Standardfälle.

  • Prüfung: Entscheidung durch Abschlussprüfer im Rahmen der Prüfungshandlungen.

  • Dokumentation: Verfahren müssen GoBD-konform dokumentiert und nachvollziehbar begründet werden.

Es gibt zwei Arten der Saldenbestätigung: die positive und die negative Bestätigung.

  • Bei der positiven Bestätigung ist eine aktive Rückmeldung des Geschäftspartners erforderlich, unabhängig davon, ob er dem Saldo zustimmt oder nicht. Sie wird meist eingesetzt, wenn die Höhe der Forderung oder Verbindlichkeit wesentlich ist oder ein erhöhtes Prüfungsrisiko besteht.

  • Bei der negativen Bestätigung gilt Schweigen als Zustimmung. Diese Methode ist weniger aufwendig, jedoch risikobehafteter und eignet sich vor allem für Geschäftspartner mit verlässlichem internem Kontrollsystem und geringeren Salden.

  • Abschlussprüfer wählen das Verfahren anhand der Bedeutung der Bilanzposition, des Risikos und der verfügbaren Informationen.

In der Praxis können beide Arten kombiniert werden. Unabhängig vom Verfahren müssen alle Schritte GoBD-konform dokumentiert werden, damit die Prüfung nach § 317 HGB nachvollziehbar bleibt.

Funktionen & Relevanz der Saldenbestätigung

  • Verifizierung: Abgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten mit externen Geschäftspartnern.

  • Sicherheit: Externer Nachweis für korrekte Saldenhöhe und Stände zum Stichtag.

  • Buchhaltung: Unterstützung des Belegprinzips gemäß § 238 HGB und Ergänzung interner Aufstellungen.

  • Prüfungsnachweis: Wichtige Prüfungshandlung für Abschlussprüfer gemäß § 317 HGB.

  • IKS: Stärkung des internen Kontrollsystems durch externe Informationen.

  • Praxis: Klärung von Differenzen und strukturierte Rückmeldungen (z. B. Nachricht bei Abweichung).

Die Saldenbestätigung dient der Verifizierung von Forderungen und Verbindlichkeiten und schafft Sicherheit über die Höhe und den Stand der jeweiligen Salden.

  • Als externes Dokument ergänzt sie interne Aufstellungen und unterstützt das Belegprinzip gemäß § 238 HGB und § 239 HGB.

  • Die Saldenbestätigung übernimmt die Rolle eines externen Belegs und ergänzt damit interne Buchungsnachweise um eine prüfbare Rückmeldung Dritter.

  • Durch die Bestätigung eines Geschäftspartners werden Informationen unabhängig kontrolliert, wodurch Fehler schneller erkannt und Differenzen frühzeitig geklärt werden.

Für Abschlussprüfer ist die Saldenbestätigung eine zentrale Prüfungshandlung (§ 317 HGB). Sie liefert nachvollziehbare Nachweise für Bilanzpositionen und stärkt die GoBD-konforme Buchführung.

  • Rückmeldungen – etwa Nachrichten über Abweichungen – verbessern die Datenqualität und erhöhen die Zuverlässigkeit des internen Kontrollsystems.

Funktionen im Rahmen der Abschlussprüfung:

Die Saldenbestätigung ermöglicht eine unabhängige Plausibilitätsprüfung von Forderungen und Verbindlichkeiten, da der Abgleich direkt mit externen Partnern erfolgt.

  • Sie hilft Abschlussprüfern, Differenzen zu identifizieren und die Qualität der Buchhaltungsdaten zu beurteilen.

  • Zudem unterstützt sie die dokumentierte Kontrolle im Rahmen des internen Kontrollsystems und gilt als anerkannte, nachvollziehbare Prüfungshandlung im Zuge der Jahresabschlussprüfung.

Saldenbestätigung: Inhalt und Methoden

  • Angaben: Name, Anschrift, Kontonummer, Saldenstand und Höhe des Betrags zum Stichtag.

  • Aufstellung: Standardisierte Struktur mit Kontaktinformationen und klarer Rückmeldeweise.

  • Zuordnung: Ergänzung durch offene Posten oder Rechnungsnummern möglich.

  • Nachricht: Rückmeldungen dienen der Klärung von Abweichungen.

  • Methoden: Stichtagsbezogene, periodische oder selektive Erhebung je nach Bedarf.

  • Weise: Auswahl abhängig von Bedeutung, Datenqualität und internem Kontrollbedarf.

Der Inhalt einer Saldenbestätigung umfasst die wesentlichen Informationen zur Identifikation des Geschäftspartners und des betreffenden Kontos sowie den Saldenstand und die Höhe des Betrags zum Stichtag.

  • Ergänzende Angaben wie offene Posten oder Rechnungsnummern erleichtern die eindeutige Zuordnung und reduzieren Rückfragen. Rückmeldungen – etwa Nachrichten über Abweichungen – verbessern die Abstimmung und erhöhen die Datenqualität.

Für die Durchführung stehen drei Methoden zur Verfügung:

  • Die stichtagsbezogene Erhebung für den Kontostand zu einem festen Stichtag,

  • periodische Abfragen zur internen Kontrolle und

  • selektive Anfragen für Geschäftspartner oder Salden mit besonderer Relevanz.

Die gewählte Weise richtet sich nach Informationsbedarf, Risiko und organisatorischem Aufwand.

Wann ist eine Saldenbestätigung erforderlich?

  • Kein Pflichtdokument: Gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber berufsüblich.

  • Abschlussprüfung: Einsatz bei wesentlichen Salden und erhöhtem Risiko.

  • Bilanzrelevanz: Sinnvoll bei hohen Beträgen oder offenen Posten mit Einfluss auf den Jahresabschluss.

  • Unsicherheiten: Bei strittigen Forderungen, Differenzen oder fehlenden Informationen.

  • IKS: Bestandteil regelmäßiger Kontrollen im internen Kontrollsystem.

  • Externe Anforderungen: Nutzung durch Banken, Investoren oder im Rahmen von Due-Diligence-Prozessen.

Eine Saldenbestätigung ist rechtlich nicht verpflichtend, wird jedoch in vielen Fällen als sicheres und etabliertes Verfahren genutzt:

  • Sie kommt typischerweise zum Einsatz, wenn wesentliche Salden vorliegen oder Unklarheiten über den Stand und die Höhe von Forderungen oder Verbindlichkeiten bestehen.

  • Die Rückmeldung eines Geschäftspartners liefert verlässliche Informationen und erhöht die Sicherheit der Abstimmung.

In der Abschlussprüfung wird die Saldenbestätigung insbesondere bei risikobehafteten oder bedeutenden Bilanzpositionen eingesetzt. Auch bei strittigen Forderungen, fehlenden Dokumenten oder Hinweisen auf Abweichungen ist sie ein geeignetes Mittel, um Differenzen frühzeitig zu klären.

  • Unternehmen nutzen sie zudem im Rahmen ihres internen Kontrollsystems oder wenn externe Stakeholder, etwa Banken oder Investoren, zusätzliche Transparenz erwarten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Erstellung der Saldenbestätigung

  1. Stichtag: Festlegung des Datums für den maßgeblichen Saldenstand.

  2. Daten: Ermittlung von Kontonummer, Höhe des Saldos, Währung und offenen Posten.

  3. Dokument: Aufstellung mit allen relevanten Informationen und klarer Rückmeldeweise.

  4. Versand: Übermittlung der Saldenbestätigung per E-Mail oder Post; ergänzende Informationen können aus dem Online-Banking entnommen werden.

  5. Auftrag: Aufforderung zur Bestätigung oder Nachricht bei Abweichungen.

  6. Rücklauf: Prüfung und Dokumentation eingehender Rückmeldungen.

  7. Ablage: GoBD-konforme Speicherung von Dokumenten und Verfügung der Angaben.

Die Erstellung beginnt mit der Festlegung des Stichtags und der Ermittlung von Kontonummer, Saldenstand, Höhe des Betrags und offenen Posten. Ergänzende Informationen wie aktuelle Kontostände können bei Bedarf über das Online-Banking eingesehen werden.

Das Dokument wird mit allen relevanten Angaben erstellt und per E-Mail im PDF-Format oder per Post versendet. Rückmeldungen und Nachrichten über Abweichungen werden geprüft, Differenzen geklärt und die Unterlagen GoBD-konform abgelegt.

Fehler, Rückmeldungen & Risiken

  • Rücklaufprobleme: Fehlende oder verspätete Nachrichten erschweren die Abstimmung.

  • Nichtübereinstimmung: Abweichungen in Stand oder Höhe des Saldos verursachen Risiken.

  • Fehlerquellen: Unvollständige Informationen oder falsche Angaben im Dokument.

  • Auftrag: Unklare Rückmeldeweise führt zu Verzögerungen im Bestätigungsauftrag.

  • Dokumentation: Lücken bei der Verfügung über Daten mindern Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

  • Praxis: Differenzen müssen zeitnah geprüft und eindeutig geklärt werden.

Häufige Fehler entstehen durch fehlende oder verspätete Rückmeldungen, unvollständige Informationen oder Nachrichten, die nicht eindeutig zugeordnet werden können.

  • Auch Nichtübereinstimmungen zwischen dem gebuchten Stand und der bestätigten Höhe sind typische Risikofaktoren und beeinträchtigen die Sicherheit der Abstimmung.

  • Eine klare Rückmeldeweise und ein eindeutiger Auftrag an den Geschäftspartner reduzieren diese Fehler.

  • Bei Differenzen sollten Ursache und Betrag zeitnah geprüft, die Klärung dokumentiert und die Verfügung über die verwendeten Daten sauber festgehalten werden, damit der Abstimmungsprozess nachvollziehbar bleibt.

Saldenbestätigung: Abgrenzung & Alternativen

  • Kein Schuldanerkenntnis: Keine rechtsverbindliche Erklärung im Sinne des § 781 BGB.

  • Zweck: Rein buchhalterische Abstimmung von Stand und Höhe eines Saldos.

  • Auftrag: Bestätigungsauftrag dient der Klärung, nicht der rechtlichen Verfügung über Forderungen.

  • Informationen: Rückmeldungen liefern Daten zur Abstimmung, nicht zur Anerkennung.

  • Alternativen: Interne Abstimmungen, systemgestützte Verfahren, Portale oder EDI.

  • Weise: Auswahl abhängig von Prozessstruktur, Datenvolumen und gewünschter Sicherheit.

Die Saldenbestätigung ist kein Schuldanerkenntnis, sondern ein Instrument zur buchhalterischen Abstimmung.

  • Sie dient ausschließlich der Verifizierung von Stand und Höhe eines Saldos und hat keinen rechtlichen Bindungswillen.

  • Der Auftrag zur Bestätigung stellt daher keine Verfügung über eine Forderung dar, sondern lediglich die Bitte um Rückmeldung zu den vorhandenen Informationen.

  • Nachrichten oder Rückläufe liefern Hinweise auf Abweichungen und erhöhen die Sicherheit der Aufstellung.

Als Alternativen kommen interne Abstimmungen in der Buchhaltung, systemgestützte Prozesse oder digitale Verfahren wie Portale und EDI-Systeme infrage. Auch ergänzende Daten, etwa Kontostände aus dem Online-Banking, können genutzt werden, ersetzen die Saldenbestätigung jedoch nicht.

  • Die geeignete Weise hängt vom Prozessumfang und dem erforderlichen Detaillierungsgrad ab.

Keine Schuldanerkenntnis – juristische Einordnung:

Ein Schuldanerkenntnis nach § 781 BGB setzt eine ausdrückliche, rechtsverbindliche Erklärung voraus.

  • Eine Saldenbestätigung erfüllt diese Voraussetzungen in der Regel nicht, da sie ohne Bindungswillen erfolgt und primär buchhalterische Informationen bestätigt.

  • Formulierungen sollten daher neutral bleiben, um keine juristische Auslegung als Anerkenntnis zu ermöglichen.

Alternativen und ergänzende Verfahren:

Je nach Unternehmensgröße und Prozessumfang können folgende Methoden ergänzend oder ersetzend eingesetzt werden:

  • Interne Saldenabgleiche durch Buchhaltung oder IKS

  • Automatisierte Kontrollprozesse mit Prüf-Workflows

  • Verbindliche Bestätigungsschreiben im Rahmen von Verträgen

  • Abstimmungen über Portale oder EDI-Systeme bei hohem Transaktionsvolumen

Diese Methoden können die Saldenbestätigung unterstützen oder ergänzen, ersetzen sie jedoch nicht vollständig, da nur die externe Rückmeldung des Geschäftspartners belastbare Sicherheit bietet.

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Fragen und Antworten

Eine Saldenbestätigung ist der schriftliche oder elektronische Nachweis über den Stand und die Höhe eines Saldos zu einem bestimmten Stichtag. Sie dient der Abstimmung von Forderungen oder Verbindlichkeiten und liefert externe Informationen zur Absicherung der Buchhaltungsdaten.

Ein Saldennachweis ist ein Dokument, das den aktuellen Saldenstand eines Kontos ausweist. Er wird häufig intern genutzt, während die Saldenbestätigung extern vom Geschäftspartner bestätigt wird.

Eine Saldenmitteilung informiert einen Geschäftspartner über den gebuchten Saldo, ohne eine explizite Rückmeldung zu verlangen. Anders als die Saldenbestätigung dient sie nicht der aktiven Bestätigung des Betrags.

Sie enthält Name und Anschrift des Geschäftspartners, Kontonummer, den Stichtagssaldo, die Höhe des Betrags sowie Kontaktinformationen für Rückmeldung oder Nachricht bei Abweichungen. Optional sind offene Posten oder Rechnungsnummern ergänzt.

Unternehmen erstellen die Saldenbestätigung selbst aus ihrem Buchhaltungssystem. Geschäftspartner erhalten sie meist per E-Mail als PDF oder per Post. Ergänzende Informationen wie Kontostände können über das Online-Banking eingesehen werden.

Nein, es besteht keine gesetzliche Pflicht. Sie wird jedoch in der Praxis häufig angefordert, etwa im Rahmen der Jahresabschlussprüfung oder zur Klärung von Differenzen bei wesentlichen Salden.

Bei abweichenden Beträgen sollten Ursache, Höhe und betroffene Posten geprüft werden. Anschließend wird die Klärung mit dem Geschäftspartner dokumentiert und eine korrigierte Aufstellung erstellt, bis beide Seiten dem Stand zustimmen.

Saldenbestätigungen und Rückmeldungen sollten GoBD-konform für die Dauer der steuerlichen Aufbewahrungspflichten abgelegt werden, in der Regel zehn Jahre.

Eine Rückmeldung ist nicht verpflichtend, aber üblich. Bei positiver Bestätigung ist eine aktive Antwort erforderlich, bei negativer nur eine Nachricht im Fall einer Abweichung. Unternehmen erhalten damit Klarheit und erhöhen die Sicherheit ihrer Abstimmung.

Quellen