Affiliate-Marketing: Strategien & Rechtliches

Affiliate-Marketing ist ein Geschäftsmodell, bei dem Partner wie Blogger oder Influencer Produkte oder Dienstleistungen bewerben und dafür eine Provision erhalten. Besonders Einsteiger können ohne eigenes Produkt starten, sich auf Nischen spezialisieren und so Schritt für Schritt ein passives Einkommen aufbauen.

Simone A. Mitgründerin der FreeFinance Buchhaltungssoftware, Entwicklung, Inhalt & Marketing
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Affiliate-Marketing – Auf einen Blick

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten zu Affiliate-Marketing

Was ist Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing ist ein provisionsbasiertes Modell, bei dem Partner Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen bewerben und dafür vergütet werden.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing?

Händler stellen Partnern Links oder Banner bereit, die Kunden anklicken, und Affiliates erhalten für jede gewünschte Aktion, z. B. einen Kauf, eine Provision.

Welche rechtlichen Vorgaben sind beim Affiliate-Marketing zu beachten?

Affiliates müssen beim Affiliate-Marketing Werbung kennzeichnen und Vorgaben zu Haftung, Datenschutz, Urheberrechten sowie zu Verträgen und AGBs einhalten.

Welche steuerlichen Pflichten gelten für Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing gilt als gewerbliche Tätigkeit und unterliegt der Einkommensteuer, Umsatzsteuer und gegebenenfalls der Gewerbesteuer.

Welche Vor- und Nachteile hat Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing ermöglicht passives Einkommen, geringen Startaufwand und flexible Arbeitsweise, erfordert aber Geduld und kontinuierliche Content-Pflege.

Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist ein Online-Geschäftsmodell, bei dem Produkte oder Dienstleistungen über spezielle Empfehlungslinks beworben werden. Erfolgt über diesen Link ein Kauf oder eine andere definierte Aktion, erhalten die Affiliates eine Provision.

Definition: Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing ist eine leistungsbasierte Marketingmethode, bei der Unternehmen die Reichweite von Partnern wie Bloggern oder Social-Media-Influencern nutzen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Die Partner platzieren dafür Links, Banner oder Beiträge. Für jede vermittelte Aktion, beispielsweise einen Verkauf eines Produkts über Amazon oder andere Plattformen, erhalten sie eine Provision.

So funktioniert Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing funktioniert, indem Unternehmen (Händler) Partnern (Affiliates) Links oder Banner bereitstellen. Kunden klicken darauf, führen die gewünschte Aktion aus, und die Affiliates erhalten dafür die vereinbarte Vergütung.

Zentrale Akteure

Affiliate-Marketing verbindet vier zentrale Akteure: den Affiliate (Partner), den Händler, das Affiliate-Netzwerk und den Kunden.

  • Affiliate (Publisher): Einzelpersonen oder Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen eines Händlers bewerben.

  • Händler (Merchant): Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen über Partner vermarkten und verkaufen.

  • Affiliate-Netzwerke: Vermittler zwischen Affiliates und Händlern, die Links bereitstellen, Conversions verfolgen und Zahlungen abwickeln.

  • Kunde: Personen, die über die Empfehlungen der Affiliates Produkte kaufen oder andere gewünschte Aktionen durchführen.

Wie der Prozess funktioniert

Der Händler erstellt ein Partnerprogramm und stellt den Affiliates individuelle Links oder Banner zur Verfügung. Affiliates platzieren diese auf Websites, Blogs, Social-Media-Kanälen oder YouTube. Klickt ein Kunde auf den Link und tätigt eine Aktion, wird dies über eine Tracking-Software erfasst. Der Affiliate erhält daraufhin eine Provision, typischerweise pro Verkauf, Lead oder andere definierte Aktionen.

Die verschiedenen Vergütungsmodelle auf einen Blick:

Modell

Abkürzung

Beschreibung

Pay per sale

PPS / CPS

Vergütung, wenn ein Kunde über den Affiliate-Link einen Kauf abschließt

Pay per lead

PPL / CPL

Vergütung für die Generierung eines qualifizierten Kontakts, z. B. bei Newsletter-Anmeldung oder ausgefülltem Formular

Pay per click

PPC / CPC

Vergütung für jeden Klick auf den Affiliate-Link, unabhängig von einem Kauf

Pay per view

PPV / CPM

Vergütung für die Einblendung von Werbematerial oder Anzeige vor einem Nutzer

Pay per Signup

PPSU

Vergütung für jede erfolgreiche Anmeldung oder Registrierung über den Affiliate-Link

Pay per Call

PPCall

Vergütung für jeden Anruf, der aufgrund der Empfehlung des Partners getätigt wird

Affiliate-Einnahmen: Nutzen für Unternehmen und Partner

Unternehmen integrieren Affiliate-Marketing als Bestandteil ihres Marketing-Mix, um Umsatz, Reichweite und Markenbekanntheit zu steigern. Affiliates profitieren durch Provisionen, kostenlose Produkte und exklusive Vorteile.

So profitieren Unternehmen von Affiliate-Marketing

Unternehmen setzen Affiliate-Marketing ein, um:

  • den Umsatz zu steigern

  • mehr Besucher auf ihre Website zu bringen

  • die Markenbekanntheit und Reichweite zu erhöhen

  • direkten Kontakt zu neuen Zielgruppen herzustellen

Praxisbeispiel: Ein Hersteller von Bio-Lebensmitteln arbeitet mit einem bekannten Food-Blogger zusammen. Durch dessen Artikel über gesunde Ernährung entdecken Leser die Produkte, besuchen die Website des Herstellers und tätigen Bestellungen. Einige der neuen Kunden entwickeln sich zu Stammkunden.

So profitieren Affiliates: Mehr als nur Geld verdienen

Affiliates erhalten nicht nur finanzielle Vergütungen, sondern profitieren von einer Vielzahl attraktiver Vorteile, darunter:

  • Provisionen auf erzielte Verkäufe

  • kostenlose Produkte oder Produktproben

  • exklusive Boni und Rabatte

  • Networking-Möglichkeiten

  • Zugang zu Schulungen und Weiterbildungen

Praxisbeispiel: Eine Fitness-Bloggerin arbeitet mit einem Hersteller von Trainingsgeräten zusammen. Neben den Provisionen für jeden Verkauf erhält sie kostenlose Produkte, exklusive Rabattaktionen für ihre Community und Zugang zu Webinaren über neue Trainingsmethoden. Gleichzeitig kann sie beim Networking wertvolle Kontakte zu anderen Influencern und Marken knüpfen.

Rechtliche Grundlagen von Affiliate-Marketing

Beim Affiliate-Marketing gelten klare gesetzliche Vorgaben, die Werbung kennzeichnen, Haftung regeln, Datenschutz sicherstellen und Urheberrechte schützen. Ziel ist, Transparenz zu schaffen, Abmahnungen zu vermeiden und zu verdeutlichen, dass der Affiliate nur als Vermittler auftritt.

Affiliate-Links deutlich kennzeichnen

Jeder Link, für den eine Provision gezahlt wird, gilt als Werbung und muss klar gekennzeichnet sein, etwa mit Hinweisen wie „Anzeige“, „Werbung“ oder „Affiliate-Link“. Das gilt nicht nur für Links auf Websites, sondern auch für Beiträge auf Social-Media-Kanälen wie Instagram, YouTube oder TikTok.

Die Kennzeichnungspflicht ergibt sich aus § 6 Abs. 1 Nr. 1 DDG, der kommerzielle Kommunikation als solche erkennbar machen verlangt. Ergänzend schreibt § 5a Abs. 4 UWG vor, dass der kommerzielle Zweck deutlich gekennzeichnet werden muss, sofern er für Nutzer nicht eindeutig erkennbar ist.

Haftung prüfen

Affiliates treten meist nur als Vermittler auf und schließen keine Kaufverträge ab, da diese direkt zwischen Kunde und Händler zustande kommen. Haftung entsteht jedoch, wenn für Nutzer nicht klar ist, dass nur vermittelt wird, oder wenn der Bestellprozess auf der Affiliate-Seite beginnt. In diesen Fällen sind umfassende Informationen bereitzustellen, z. B. zu Preisen, Versandkosten und produktspezifischen Angaben.

Datenschutz einhalten

Auch im Affiliate-Marketing gilt die DSGVO: Für das Tracking über Affiliate-Links, z. B. mittels Cookies oder vergleichbarer Technologien, ist in der Regel eine vorherige Einwilligung der Nutzer erforderlich (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Nach § 25 Abs. 1 TDDDG dürfen nicht technisch notwendige Cookies erst nach aktiver Zustimmung gesetzt werden. Die Datenschutzerklärung sollte transparent erläutern, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden, wer Zugriff hat und wie lange diese gespeichert werden.

Urheberrechte beachten

Inhalte, Bilder oder Texte von Händlern dürfen nur mit deren Zustimmung verwendet werden. Das gilt insbesondere für urheberrechtlich geschützte Materialien. Reine Verlinkungen auf Websites sind in der Regel rechtlich unproblematisch. Die Nutzung fremder Inhalte ohne Erlaubnis kann jedoch rechtliche Konsequenzen wie Abmahnungen oder Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.

Vertrags- und AGB-Pflichten

Affiliates sollten sicherstellen, dass der Merchant für das Partnerprogramm klare allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) bereitstellt. In diesen kann geregelt sein, wann eine Provision fällig wird, wie lang Cookies gültig sind und wie mit Rücksendungen oder Stornierungen umgegangen wird.

Steuern beim Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing gilt steuerlich als gewerbliche Tätigkeit, da Produkte oder Dienstleistungen gegen Provision vermittelt werden. Die daraus erzielten Einnahmen zählen zu den gewerblichen Einkünften und unterliegen der Besteuerung nach § 15 Einkommensteuergesetz (EStG). Die Wahl der Rechtsform beeinflusst dabei, wie Steuern berechnet werden und welche Pflichten bestehen.

Beim Affiliate-Marketing sind drei Steuerarten relevant:

Einkommensteuer

Einnahmen aus Affiliate-Marketing müssen als gewerbliche Einkünfte in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Dabei kann es zu einer sogenannten Abfärbung der Einkünfte kommen: Werden neben freiberuflichen Einnahmen auch gewerbliche Einkünfte erzielt und überschreiten diese 3 Prozent der Gesamteinnahmen, stuft das Finanzamt sämtliche Einkünfte als gewerblich ein.

Für die steuerliche Erklärung sind in der Regel folgende Anlagen erforderlich:

  • Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)

  • Anlage G für gewerbliche Einkünfte

Umsatzsteuer

Affiliate-Marketing unterliegt grundsätzlich der Umsatzsteuerpflicht. Die Umsatzsteuer auf Provisionen muss an das Finanzamt abgeführt werden. Die Häufigkeit der Umsatzsteuervoranmeldung richtet sich nach der Höhe der erzielten Umsätze.

Beispiel:

  • Nettoprovision: 100 Euro

  • Umsatzsteuer (19 %): 19 Euro

  • Bruttobetrag: 119 Euro

Der Umsatzsteuerbetrag ist entsprechend anzumelden und abzuführen.

Kleinunternehmerregelung

Bei niedrigen Umsätzen kann die Kleinunternehmerregelung angewendet werden. In diesem Fall entfällt die Pflicht zur Ausweisung und Abführung der Umsatzsteuer.

Die Voraussetzungen:

  • Umsatz im Vorjahr maximal 25.000 Euro

  • Umsatz im laufenden Jahr voraussichtlich maximal 100.000 Euro

Im Gegenzug besteht kein Anspruch auf Vorsteuerabzug.

Gewerbesteuer

Neben der Einkommensteuer kann Gewerbesteuer anfallen. Diese wird jedoch erst fällig, wenn der jährliche Gewinn den Freibetrag von 24.500 Euro übersteigt. In vielen Fällen bleibt Affiliate-Marketing unterhalb dieser Grenze, sodass keine Gewerbesteuer anfällt.

Affiliate Marketer werden: Tipps, um Geld zu verdienen

Um im Affiliate-Marketing starten zu können, lohnt es sich, gerade als Anfänger von Anfang an strategisch vorzugehen, Content-Marketing aufzubauen, das Publikum zu verstehen und die eigenen Aktivitäten regelmäßig zu optimieren. Dieser Leitfaden zeigt, wie ein Affiliate-Business langfristig aufzubauen ist.

1. Zielgruppe genau kennen

Vor der Erstellung von Inhalten sollte klar sein, wer angesprochen wird. Faktoren wie Standort, Interessen, Sprache, Bildung, Einkommen und bevorzugte Kanäle helfen, Content zielgerichtet zu gestalten. Ebenso wichtig ist die Phase der Customer Journey, in der sich die Zielgruppe befindet:

  • Bewusstsein: Überblicksartikel, z. B. „Die 10 schönsten Wanderziele in Europa“

  • Überlegung: Vergleich von Angeboten, z. B. „5 Wanderreisen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden im Check“

  • Entscheidung: Detaillierte Guides oder Anleitungen, z. B. „3-Tages-Wandertrip in den Alpen: Planung, Unterkünfte, Ausrüstung“

2. Content-Plan erstellen und automatisieren

Ein Redaktionskalender unterstützt die Planung von Veröffentlichungen auf Social-Media-Plattformen, im Blog oder in Newslettern und sorgt dafür, dass bestehende Inhalte regelmäßig aktualisiert werden. Dabei ist auf folgende Punkte zu achten:

  • Aufgaben zeitlich planen: Tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben festlegen, um einen konsistenten Content-Flow sicherzustellen.

  • Mehrwert bieten: Inhalte (Blogartikel, Videos, Social-Media-Posts) sollten Probleme lösen und nützliche Informationen liefern.

  • Qualität vor Quantität: Weniger hochwertige Beiträge erzielen oft bessere Ergebnisse als viele mittelmäßige Inhalte.

  • SEO und Suchbegriffe einsetzen: Optimierung für Suchmaschinen erhöht die Reichweite von Blogartikeln und Videos.

Praxisbeispiel: Ein Anfänger im Affiliate-Marketing möchte mit Fitnessprodukten Einnahmen erzielen und sein Publikum über Social Media und den Blog erreichen. Dazu veröffentlicht er täglich einen Beitrag auf Instagram oder TikTok mit Tipps, Produkt-Features und kurzen Tutorials. Wöchentlich erscheinen zwei Blogartikel oder ein YouTube-Video zu Fitness-Trackern, Nahrungsergänzungen oder Trainingsgeräten, um tiefergehende Informationen zu bieten.

3. Inhalte diversifizieren

Thematisch verwandte Inhalte helfen, die Reichweite zu erhöhen, mehr Klicks zu generieren und die Abhängigkeit von einzelnen Affiliate-Programmen oder Marken zu reduzieren. Durch die Diversifizierung können Content Creator unterschiedliche Themen abdecken, das Publikum zielgerichteter ansprechen und das Affiliate-Marketing-Geschäft langfristig stabilisieren.

Praxisbeispiel: Ein Blog oder Social-Media-Kanal im Bereich Fitness & Gesundheit veröffentlicht Artikel über Sportgeräte und erweitert den Content auf Ernährungspläne, E-Commerce-Produkte wie Supplements und Apps für Trainingsplanung. So erreicht der Affiliate-Social-Media-Marketer ein breiteres Publikum und kann mehrere Programme von Marken und Werbetreibenden nutzen.

4. Originalität und Glaubwürdigkeit beibehalten

Authentizität spielt besonders im Influencer-Marketing eine wichtige Rolle. Nur Produkte oder Dienstleistungen empfehlen, von denen man überzeugt ist, schafft Vertrauen und sorgt für wiederkehrende Kunden. Unvoreingenommene Bewertungen und die transparente Kennzeichnung von Affiliate-Links stärken die Glaubwürdigkeit.

5. Aktuell bleiben und Trends beobachten

Neue Entwicklungen und Branchentrends, wie die Einführung eines Produkts, bieten ideale Chancen für relevante Inhalte. Wer Themen frühzeitig aufgreift, positioniert sich als verlässliche Informationsquelle. Das Beobachten von News und Trends ermöglicht, das Affiliate-Marketing flexibel anzupassen und Online-Werbung schnell auf neuen Chancen auszurichten.

6. Ergebnisse überwachen und Geduld bewahren

Performance-Kennzahlen wie Traffic, Klicks auf Affiliate-Links, Conversions, Verkäufe und Rückerstattungen sind regelmäßig zu analysieren. So lassen sich erfolgreiche Inhalte ausbauen, schwächere optimieren und neue Strategien testen. Erfolgreiche Affiliates prüfen kontinuierlich, welche Produkte oder Programme die besten Conversions liefern, und trennen sich von Angeboten ohne Klicks oder Verkäufe.

Mit Affiliate-Marketing Geld verdienen: Vor- und Nachteile im Überblick

Affiliate-Marketing ermöglicht nach einer Aufbauphase ein dauerhaftes passives Einkommen, erfordert aber Geduld und kontinuierlichen Einsatz.

Vorteile

  • Einstieg in die Selbstständigkeit ohne eigenes Produkt oder Dienstleistung

  • Weg zu einem nachhaltigen passiven Einkommen

  • Geringe Startkosten, da keine Lagerhaltung oder Produktion anfällt

  • Volle Kontrolle über die Auswahl passender Affiliate-Programme

  • Häufig kostenlose Werbemittel zur Verfügung

  • Flexible Arbeitsweise, orts- und zeitunabhängig umsetzbar

  • Skalierbare Einnahmen durch dauerhaft verfügbare Inhalte

  • Möglichkeit allein zu arbeiten oder im Team

  • Kombination mit Blog, Social Media, YouTube oder E-Mail-Marketing möglich

Nachteile

  • Einnahmen setzen oft erst nach längerer Aufbauphase ein

  • Geringe Besucherzahlen senken die Verkaufschancen

  • Schwankende Einnahmen durch Änderungen von Algorithmen oder Marktbedingungen

  • Abhängigkeit von Partnerprogrammen und Provisionsänderungen

  • Stornierungen oder fehlerhafte Tracking-Daten können die Einnahmen reduzieren

  • Laufender Aufwand für Content, SEO und rechtliche Vorgaben

  • Buchhaltung und steuerliche Pflichten bleiben bestehen

Lesetipp: Unser Artikel zum Thema Marketing umfasst weiterführende Informationen zu verschiedenen Modellen, Instrumenten & rechtlichen Grundlagen.

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Fragen und Antworten

Affiliate-Marketing ist ein provisionsbasiertes Modell, bei dem Partner Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen bewerben. Über spezielle Links oder Banner innerhalb eines Affiliate-Marketing-Programms erhalten Affiliates eine Vergütung, sobald ein Kunde eine gewünschte Aktion ausführt, z. B. einen Kauf tätigt. So entstehen Einnahmen durch Empfehlungen, ohne eigene Produkte zu verkaufen.

Die Gewerbeanmeldung ist unkompliziert: Beim zuständigen Gewerbeamt ein Formular ausfüllen, die Gebühr von etwa 30–40 Euro bezahlen und den Gewerbeschein erhalten. Danach verschickt das Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, und anschließend wird die persönliche Steuernummer vergeben, die für Rechnungen und die Steuererklärung benötigt wird.

Die Einnahmen variieren stark: Einsteiger erzielen oft einige hundert Euro pro Monat, während erfolgreiche Affiliate-Gründer mehrere tausend Euro erreichen. Entscheidend ist der Einfluss der Reichweite sowie die Qualität der Inhalte und der beworbenen Affiliate-Produkte. Je größer das Publikum und je passender die Inhalte, desto höher die potenziellen Einnahmen. Geduld und kontinuierlicher Aufbau von Traffic und Inhalten sind dabei entscheidend.

Affiliate-Marketing basiert auf Provisionen für vermittelte Aktionen wie Käufe oder Anmeldungen. Lagerung, Versand und Kundenservice übernimmt der Händler. Dropshipping ist ein E-Commerce-Modell, bei dem Produkte verkauft werden, ohne sie selbst zu lagern; Hersteller oder Großhändler übernehmen Lagerung, Versand und oft den Kundenservice.

Beide Modelle eignen sich für Online-Marketing, Social-Media-Marketing, Influencer-Marketing und E-Commerce, unterscheiden sich aber in Aufwand, Verantwortung und Einnahmemodell.

Ein Online-Angebot wie Blog, Website, YouTube-Kanal oder Social-Media-Profile ist notwendig. Zusätzlich erfolgt die Anmeldung bei Affiliate-Programmen oder Netzwerken, das Erstellen von Inhalten mit Affiliate-Links und der Aufbau einer passenden Zielgruppe. Technisches Basiswissen, Content-Kompetenz und eine klare Nische erleichtern den Einstieg.

Affiliate-Marketing ist legal, sofern steuerliche Pflichten eingehalten werden (z. B. Einkünfte versteuern, ggf. Gewerbeanmeldung) und Transparenzpflichten erfüllt sind, wie die Kennzeichnung von Affiliate-Links. Mit korrekter Buchführung und Offenlegung verläuft alles rechtskonform.

Quellen